80 JAHRE FREIWILLIGE FEUERWEHR VILKERATH
gegründet 1923

von Aloys Schwamborn, Fortführung durch Helmut Breit, Heiko Schmitt und Markus Lehmberg

Der Heimatschriftsteller Franz Becher teilt uns in seinem Buch „900 Jahre Overath“ mit, dass es in unserer Heimatregion schon vor fast 200 Jahren eine Feuerordnung gegeben habe. Damals sei unter der französischen Herrschaft eine durchgreifende Brandordnung erlassen worden. Für deren Befolgung habe man in jeder Honschaft zwei Branddeputierte verantwortlich eingesetzt.

Demnach dürfte es im Vilkerather Raum vier bis sechs Deputierte zur Verhütung und Bekämpfung von Bränden gegeben haben. Eine Feuerwehr im heutigen Sinne gab es hier noch nicht. Wohl aber erhielt die Gemeinde Overath im Jahre 1844 die erste fahrbare Feuerspritze. Doch schon im Jahre 1877 gab es in dieser Gemeinde sieben Brandspritzen, davon eine in Vilkerath. Nach Darstellung des damaligen Bürgermeisters Christian Simons zählte man um das Jahr 1900 im Overather Raum 13 Feuerspritzen. Es waren 5 Faßspritzen und 8 Fahrspritzen. Von den letzteren stand je eine in Privatunterkünften in Krombach und Obermiebach.

Im besagten Jahr 1877 wurde für die Bürgermeisterei Overath ein „Feuerwehr Reglement“ aufgestellt, wonach im Bezirk Vilkerath eine „Feuerwehr-Kommission“ bestehend aus zwölf Bürgern, zuständig war. Diese Einrichtung kann als Vorläufer einer ordentlichen Feuerwehr bezeichnet werden, die gemäß Bekundung von Franz Becher in Vilkerath erstmalig im Jahre 1908 entstand. Ob, wie und wie lange sie tätig war, ist nicht bekannt.

Von der Gründung bis Ende des Zweiten Weltkrieges

Im Jahre 1923 schlossen sich einige beherzte Männer zusammen und gründeten unter dem Wahlspruch “GOTT ZUR EHR, DEM NÄCHSTEN ZUR WEHR” die Freiwillige Feuerwehr Vilkerath. Als Urheber werden Peter Schiffbauer aus Untermiebach, Fritz Fischer sowie die Gebrüder Clemens und Fritz Vogel aus Untervilkerath genannt. Ihnen gesellten sich Peter Hürholz, Johann Eschbach und Philipp Giersiefen aus Vilkerath, August Gründemich und Karl Rudolf Dienes aus Aggerhof, Josef Knauf und Jean Bergfelder aus Steinhaus sowie Paul Cremer aus Untermiebach zu. Zum Ersten Brandmeister wählten sie Fritz Fischer und zum Zweiten Brandmeister Peter Schiffbauer.

Zwei Jahre später war die Vilkerather Feuerwehr bereits auf eine Stärke von 25 Männern angewachsen, die im Jahre 1927 den Bäckermeister Peter Müller aus Aggerhof zum Brandmeister wählten. Der behielt dieses Amt etwas mehr als dreißig Jahre lang. Seine erste Tätigkeit bestand in einer Neueinteilung der Wehr, wobei je eine Ordnungs-, Steiger- und Wasserabteilung sowie zwei Spritzenabteilungen entstanden. Offenbar zählte die Ordnungsabteilung zum engeren Vorstand. Ihr gehörten Peter Hürholz, Karl Dienes und August Gründemich an. Peter Müller setzte auch drei Hornisten für Alarmierungszwecke ein. (Eines der alten Feuerhörner ist inzwischen wieder im Besitz der Löschgruppe Vilkerath) Indem er den Dienst- und Übungsbetrieb straffte, ermöglichte er durch Spritzen- und Exerzierübungen ein gutes Erscheinen der Vilkerather Feuerwehr auch bei auswärtigen Aufmärschen und Veranstaltungen. Nach Peter Schiffbauer wurde der Gastwirt Clemens Vogel aus Vilkerath zum Zweiten Brandmeister gewählt. Der hatte dieses Amt bis etwa zum Ende des Zweiten Weltkrieges inne.

Schriftführer waren von 1923 bis 1931 Peter Hürholz, von 1931 bis 1933 Fritz Vogel und von 1939 bis zu seinem Kriegseinsatz Karl Stiefelhagen. Kassierer waren von 1923 bis 1927 August Gründemich, von 1927 bis 1934 Reinhard Reuber und von 1934 bis zu seinem Kriegseinsatz Karl Stiefelhagen. Beisitzer waren zeitweise Steiger Johann Bergfelder, Zeugmeister Fritz Vogel, Gerätewart Wilhelm Fink und Sanitäter Hubert Wester. Zum Hornisten wurden im November 1927 bestellt: Fritz Vogel für Unter-/Obervilkerath und Steinhaus, Wilhelm Bilstein für Aggerhof und Klef sowie Reinhard Reuber für Unter-/Obermiebach.

Die Vilkerather Feuerwehrleute, die sich anfangs zur Übung einmal im Monat zumeist an der Gastwirtschaft Vogel trafen, hatten für ihre Uniformen selbst aufzukommen. Bei Bedürftigkeit erhielten sie Unterstützung aus der Beitragskasse, die ihrerseits gelegentlich Darlehen von der Gemeindekasse nahm. Dafür hatten zwei “solvente Bürgen” Schuldscheine zu unterschreiben. Zur Abzahlung musste 1928 der Monatsbeitrag auf ein Jahr lang von 0,50 auf 0,65 Reichsmark erhöht werden. Die Vilkerather Feuerwehr war damals schon der Kreisverbandssterbekasse angeschlossen.

Frühzeitig hatte sich eine zehnköpfige Blasmusikkapelle gebildet, die bis etwa Mitte der dreißiger Jahre bestand. Ihr gehörten vorwiegend Männer aus Miebach an. Die Kapelle verfügte über eine eigene Kasse. Die Musiker trugen besondere Mützen und waren auch durch die üblichen “Schwalbennester” an den Schulterteilen ihrer Uniformjacken zu erkennen. Die Kapelle spielte auch bei anderen Veranstaltungen im Ort und in der Umgebung, insbesondere bei den Erntefesten des Landwirtschaftlichen Casinos Vilkerath. Ihr Leiter war Alois Wolf. Eine original Posaune dieser Kapelle nennt die Löschgruppe Vilkerath seit Januar 2003 ihr Eigen.

Die Feuerwehrübungen erfolgten anfangs mit einer in ihrem Aufbau aus Holz bestehenden alten Handdruckspritze, die da schon seit einigen Jahren im Anwesen der Gastwirtschaft Vogel in Vilkerath untergestellt war. Dieses Druckgerät musste noch von Hand mit Wasser gefüllt werden, zum Saugen war es nicht eingerichtet. Der Druck in der Pumpe wurde über Schwenkarme mit der Muskelkraft von etwa acht starken Männern erzeugt. Jeder Haushalt war verpflichtet, einen Ledereimer bereitzuhalten und bei einem Brand hatten die Bewohner mit diesen Eimern von einer Wasserstelle her zum Brandherd hin eine Löschkette zu bilden.

Mitte der zwanziger Jahre erhielt Vilkerath eine Saug- und Druckspritze, die die Tätigkeit der Feuerwehrleute erheblich erleichterte, allerdings immer noch im Handbetrieb. Sie wurde vorübergehend in einem Raum bei der damaligen Gaststätte Josef Fischer (dem heutigen Kastanienhof) in Vilkerath und danach im Gasthof Vogel untergestellt. Als im Herbst des Jahres 1933 das Anwesen Vogel für einige Zeit von einer aus Durbusch kommenden Einheit des neu organisierten so genannten Arbeitsdienstes (die im übrigen einen eigenen Löschzug bildete) in Anspruch genommen wurde, stand die Spritze ungeschützt im Freien. Darum baute man im Jahre 1934 auf dem Hof der alten Schule ein Spritzenhaus.

Im Kriegsjahr 1943 erhielt Vilkerath eine Motorspritze des Typs TS 6, allerdings nicht selbstfahrend. Sie wurde beim Brandmeister Peter Müller in Aggerhof untergebracht, weil dieser über ein Kraftfahrzeug zum Transport der Spritze verfügte und außerdem auf dem Dach seines Anwesens eine elektrische Alarmsirene aufgestellt worden war.

In Erfüllung des Feuerwehrgesetzes vom vom 15.2.1933 fand am 11.März 1934 in Overath eine Versammlung statt, zu der alle Wehren der Gemeinde eingeladen waren. Die Versammlung löste diese weisungsgemäß auf und gründete die neue Freiwillige Feuerwehr e.V. Overath. “Die alten Wehren gelten jetzt nur mehr als Löschzüge der neu gegründeten Wehr. Das Eigenleben der Löschzüge kann genau wie vorher beibehalten werden,” schrieb Karl Stiefelhagen ins Protokollbuch, der darein unter dem 14. Januar 1939 seine letzte Eintragung tätigte. Die nächste Eintragung erfolgte erst wieder am 18. Oktober 1947.

Über die Zeit dazwischen, die Kriegszeit, war bis 2001 nichts bekannt. Die Vilkerather Schulchronik ließ uns darüber folgendes wissen: bereits im November 1940 rieselten die ersten Brandplättchen auf Vilkerather Gebiet nieder. Im April 1942 fielen Bomben im Schlingenbachtal und oberhalb Rott. Brandbomben verursachten größere Waldbrände bei Hufenstuhl und Obermiebach. Im November 1943 fielen Brandbomben und -kanister in der näheren Umgebung. Im Oktober 1944 setzten Tiefflieger-Angriffe ein. Im Dezember gab es über Vilkerath einen Luftkampf, bei dem eine Anzahl kleinerer Splitterbomben fielen. Am Weg zum Bahnhof und an der Gastwirtschaft Vogel wurde je ein Blindgänger entdeckt. ( Am 12. Juni 1999 wurde bei Bauarbeiten in Obervilkerath noch eine 20-Zentner-Bombe entdeckt und entschärft. Hierbei unterstützte die Löschgruppe Vilkerath die Polizei bei den Evakuierungs – und Absperrmaßnahmen ) Anfang 1945 verstärkten sich die Tiefflieger-Angriffe im hiesigen Gebiet. Im Jahr 2001 wurden uns aber Aufzeichnungen über die Kriegsjahre übergeben. Danach brannten von Sommer bis Herbst 1944 mehrmals der Wald in den sog. 30 Morgen (bei Lehmbachtal/Meegen). Im Frühjahr 1945 wurde ein Personenzug gegenüber dem sog. Herkenrathshäuschen beschossen. Hierbei gab es eine Tote und einen Verletzten. Die Feuerwehr musste die tote Frau bergen. Ebenfalls im Frühjahr wurde in Klef ein Munitionszug in Brand geschossen, später ein Güterzug bei Obervilkerath der u.A. mit Medikamenten beladen war. Die Feuerwehr löschte den Brand. In Overath brannte durch Tiefflieger-Beschuss das Schreibwarengeschäft Müller (heute Parkweg) sowie die Bäckerei Höderath. Auch hier war die Löschgruppe Vilkerath im Einsatz. Bei einem weiteren Angriff auf Ehreshoven und Obermiebach wurde die Schmiede “Dahmen” durch einen Volltreffer vernichtet, der Schmied und weitere Familienmitglieder kamen dabei ums Leben. Während einer Goldhochzeit bei der Familie Müller in Unterhasbach am gleichen Tag wurde auch Vilkerath von Tiefflieger beschossen. Es brannte der Dachstuhl des Stalls Sommerhäuser und das Haus von Jakob Lüdenbach in Steinhaus. Die Goldhochzeitsgäste Brandmeister Müller und seine Familie wechselten die Kleidung und fuhren mit anderen in den Einsatz. Es gab damals eine alte Handspritze und eine DKW-Motorspritze. Im April 1945 lagerte die Feuerwehr Porz einen Mannschaftswagen und reichlich Gerät nach Vilkerath aus. Obwohl der LKW bei einer Probefahrt durch die Vilkerather Feuerwehr fahruntüchtig wurde (gerissenes Kupplungsseil) tat die von der Löschgruppe konfiszierte Ausrüstung in Vilkerath gute Dienste. Nach dem Krieg wurde leider alles wieder abgeholt.

Für die Vilkerather Feuerwehr gab es somit während des Krieges allerhand zu tun. Franz Becher berichtet, dass die Overather Feuerwehr (zu der mit Sicherheit auch Vilkerather Feuerwehrleute zählten) während des Krieges bei Großbränden nach Bombenangriffen in den umliegenden Großstädten und Städten tätig wurde. 1950 wurde die DKW-Spritze durch eine GUTBROD ersetzt. 1948 wurde bereits wieder ein Feuerwehrfest gefeiert. Unter der Regie von Josef Rehbach wurde das Stück “es ist ein Ros entsprungen” aufgeführt. Es soll ein Riesenerfolg gewesen sein.

Die Folgezeit

Der Krieg ging zu Ende. Die Gliederung der Feuerwehr blieb im wesentlichen bestehen, jedoch bedurfte sie dringend der personellen Auffrischung. Dazu wandte man sich im hiesigen Bereich an die Jugend und hatte Erfolg, denn in der Versammlung vom 18.Oktober 1947 konnte der immer noch amtierende Erste Brandmeister Peter Müller eine große Anzahl junger Männer begrüßen, von denen dann 15 den Dienst in der Feuerwehr aufnahmen. Aloys Schwamborn wurde Zweiter Brandmeister. Die Kenntnisse erwarb er sich an der Landesfeuerwehrschule. Sein Nachfolger wurde der Schriftführer Peter Funk und dessen Nachfolger Peter Ley.

Peter Müller trat im Jahre 1958 aus Altersgründen zurück. Er wurde mehrfach ausgezeichnet und zum Ehrenbrandmeister ernannt. Nachfolger wurde sein Stellvertreter Hans Vogel, der am 26.12.1969 zum Oberbrandmeister befördert- und 1979, zusammen mit seinem Stellvertreter, dem Brandmeister Willi Herkenrath, zur Altersabteilung übertrat. Hans Vogel wurde ebenfalls zum Ehrenbrandmeister ernannt. Ihm folgte Paul Breit. Der übernahm, zwischenzeitlich zum Hauptbrandmeister befördert, Anfang März 1988 als Nachfolger des Overather Clemens Roth die Wehrführung in der Gemeinde Overath, die mit Wirkung vom 1.Januar 1997 Stadtrechte bekam. Der Stadtrat bestellte Paul Breit im Mai 1997, unter Berufung in das Beamtenverhältnis als Ehrenbeamter, zum Wehrführer der Stadt Overath. Sein Nachfolger in Vilkerath wurde 1988 sein damaliger dortiger Stellvertreter Siegfried Gensel, der am 26.12.1993 seine Beförderung zum Hauptbrandmeister erhielt und die Löschgruppe Vilkerath bis Mitte der 90er Jahre leitete. Dessen Nachfolger wiederum wurde BI Helmut Breit, sein Stellvertreter wurden OBM Josef Büscher und OBM Harald Vogel.

Im Jahre 1952 erhielt die hiesige Feuerwehr eine neue Motorspritze des Typs TS 6 in moderner Ausführung, aber immer noch nicht selbstfahrend. Darum wurden für den Notfall zusätzlich die Landwirte Peter Marx, Aggerhof und Paul Wirges, Vilkerath mit ihren Traktoren zum Transport verpflichtet.

Endlich, im Jahre 1962, bekam die Löschgruppe Vilkerath ein selbst fahrendes Löschfahrzeug. Es war das Modell FK 1250 mit einer Spritze des Typs TS 8. Für die Unterbringung errichtete man auf dem Schulgelände, anstelle des 1934 entstandenen, ein neues, massives Spritzenhaus, das zeitweilig auch als Unterkunft des Kraftfahrzeugs des damals hier zuständigen Polizeibeamten diente.

In Erfüllung des Gesetzes zum Schutze der Zivilbevölkerung stellte die Kreisverwaltung in den 60er Jahren unter anderem die 54. Feuerwehrbereitschaft auf. Die sich dazu verpflichtenden Feuerwehrmänner der Löschgruppe Vilkerath wurden dem 2. Zug zugeordnet, der aus bundeseigenen Beständen ein Feuerlöschfahrzeug der Type LF16/TS erhielt. Die Leitung dieses Zugs oblag Hans Vogel, der dazu im Juni 1964 einen Zugführerlehrgang an der Landesfeuerwehrschule absolvierte.

Eine eigene Fahne erhielt die Vilkerather Feuerwehr am 1.September 1973 aus Anlass der Feierlichkeiten zu ihrem 50jährigen Bestehen. Es waren die Frauen, die ihren Feuerwehrmännern dieses schöne Geschenk bereiteten. Die hiesigen Ortsvereine stifteten dazu einen mit ihren Vereinsabzeichen versehenen kranzartigen Plakettenanhänger.

Das 1962 errichtete Spritzenhaus erwies sich mit der Zeit als zu klein. Darum ließ die Gemeinde Overath auf eigenem Grundstück in Vilkerath zwischen Bahndamm und Agger an der Straße Zum Schlingenbach ein festes Feuerwehrhaus errichten. Die feierliche Einweihung erfolgte am 20.November 1974 im Beisein vieler geladener Ehrengäste und unter reger Anteilnahme der hiesigen Einwohnerschaft durch Pfarrektor Franz Becker. Das Gebäude enthält neben den Zweckräumen einen Aufenthaltsraum, der sowohl Schulungszwecken als auch Versammlungen und sonstigen kameradschaftlichen Zusammenkünften dient.

Am 25.Mai 1975 veranstaltete die Vilkerather Feuerwehr an und in ihrem Feuerwehrhaus erstmalig einen “Tag der offenen Tür.” Seitdem erfolgt diese von der Bevölkerung des Ortes und der Umgebung gerne besuchte Veranstaltung regelmäßig im Abstand von zwei Jahren. Sie gab und gibt den Feuerwehrleuten in gastfreundlichem und geselligem Rahmen Gelegenheit ihren Fahrzeug- und Gerätebestand, aber auch vieles aus ihrer Übungs- und Einsatztätigkeit zu vermitteln und im Sinne ihrer gemeinnützigen Arbeit um Nachwuchs zu werben. Kinder sind ebenso interessiert wie Erwachsene. Es wurden und werden besonders Geräte und Gegenstände gezeigt, die den notwendigen Bedarf ergänzen und aus Spendenmitteln beschafft werden konnten.

So ermöglichten großherzige Spenden, dass in diesem Jubiläumsjahr ein neuer Mannschaftstransportwagen angeschafft werden konnte, mit dem zum Beispiel die örtlichen Jugendfeuerwehrleute zu ihren Übungen zum damaligen Standort der Jugendfeuerwehr in Heiligenhaus gebracht werden konnten und welcher den alten FK 1250 ersetzte. Der neue Mannschaftstransportwagen wurde mit allem nötigen Material ausgestattet, um einen kompletten Löschangriff nach FwDV 4 selbstständig vornehmen zu können. Diese Besonderheit war einmalig in der Stadt Overath.

Im Jahr 1982 wurde das 1974 gebaute Gerätehaus erstmals zu klein. Es erfolgte der Anbau einer Werkstatt, der von den Vilkerather Wehrmännern völlig in Eigenleistung erbracht wurde.

1984 wurde das alte LF 16-TS, welches Anfang der 60er Jahre in Dienst gestellt wurde, durch ein neues LF 16-TS ersetzt.

Das erste Fahrzeug mit Wasser an Bord bekam die Löschgruppe Vilkerath 1994, nachdem der Löschzug Overath ein neues TLF 16/25 in Dienst gestellt hatte. Das nun Vilkerath zugehörige TLF 16/25 war Baujahr 1974. Seit diesem Zeitpunkt ist man sich in der Feuerwehr Overath im klaren, dass der Standort Vilkerath nicht mehr ohne ein Fahrzeug mit Wasser sein kann.

Im Jahr 1998 feierte die Löschgruppe Vilkerath ihr 75 Jähriges Jubiläum. Nach diesem Fest, welches vom 15.05.98 bis zum 17.05.98 dauerte, und dank einiger großzügiger Spender, konnte seitens der Löschgruppe Vilkerath nach 23 Jahren wiederum ein neuer Mannschaftstransportwagen angeschafft werden. Dieser wurde zunächst nur als Transportfahrzeug genutzt. Im gleichen Jahr konnte auch, wiederum dank großzügiger Spenden, ein Mehrzweckanhänger und ein motorisiertes Schlauchboot beschafft werden.

18 Jahre nach dem ersten Anbau des Gerätehauses wurde im Jahr 2000 ein zweiter Anbau notwendig, da mittlerweile der Platz einmal mehr nicht ausreichte. Diesmal wurde angrenzend an die große Fahrzeughalle eine kleine Halle angebaut. Dort wurde der Mannschaftstransportwagen sowie der Mehrzweckanhänger und das Schlauchboot untergebracht.

Nach einem schweren Verkehrsunfall in Herrenhöhe im Jahr 2001, wurde abermals dank großzügiger Spenden ein Akkubetriebenes Hydraulisches Arbeitsgerät (Schere / Spreizer) angeschafft. Dieses Gerät ist bis heute einmalig in der Stadt Overath. Daraufhin wurde der 1998 beschaffte Mannschaftstransportwagen mit allen notwendigen Materialien bestückt, um im Einsatzfall zur technischen Hilfe als erstes Fahrzeug auszurücken. Im gleichen Jahr zog die Jugendfeuerwehr der Stadt Overath von ihrem bisherigen Standort Heiligenhaus (seit 1972) nach Vilkerath um. Das Gerätehaus Vilkerath war bis 2010 Standort der Jugendfeuerwehr.

Im Jahre 2003 erfolgte der dritte Anbau. Es wurde hinter der kleinen Fahrzeughalle ein Geräteraum angebaut, da durch die 2001 hinzugekommene Jugendfeuerwehr zusätzlicher Stauraum benötigt wurde.

Das Jahr 2005 bescherte der Löschgruppe Vilkerath das erste neue Fahrzeug seitens der Stadt. Das alte TLF 16/25 wurde durch ein neues TLF 20/30 ersetzt. Im gleichen Jahr wechselte auch die Gruppenführung. Der bisherige Gruppenführer BI Helmut Breit übergab sein Amt an seinen Nachfolger OBM Heiko Schmitt, für den sich die Gruppe im Vorfeld mittels einer Wahl entschieden hatte. Zu seinem Stellvertreter wurde OBM Markus Lehmberg gewählt. HBM Josef Büscher blieb zweiter Stellvertreter.

Nach einem Verkehrsunfall des Mannschaftstransportwagens mit dem Anhänger musste der Anhänger im Jahr 2006 ersetzt werden. Zudem bekam das Feuerwehrgerätehaus Vilkerath im gleichen Jahr neue Hallentore. Die alten Klapptore aus dem Jahr 1974 wurden durch moderne Rolltore ersetzt.

Das Jahr 2007 brachte für die Löschgruppe Vilkerath mit weit über 80 Alarmierungen einen Rekord an Einsätzen. Zudem liefen in diesem Jahr die Planungen zum 4. Bauabschnitt, dem Aufstocken des Feuerwehrgerätehauses an.

Nach monatelanger Planung und Verhandlungen mit der Stadt Overath konnte dann am 31.10.2008 endlich mit der 4. Erweiterung des FGH angefangen werden. Zudem wurde in diesem Jahr das neue HLF 10/6 geplant, ausgeschrieben und bestellt. Leider bescherte das Jahr 2008 der Löschgruppe Vilkerath eine negative Premiere. Nach über 60 Jahren musste erstmals das Winterfest ausfallen, da kein Saal mehr zur Verfügung stand. Ob und wie es mit dem Winterfest weitergeht ist Ende 2008 noch fraglich.

Nach 14 Monaten Bauzeit wurde dann der 4. Bauabschnitt im Jahre 2009 fertiggestellt. Dabei baute die Löschgruppe in ca. 5000 Arbeitstunden fast alles in Eigenleistung. Am 21.11.09 wurde schließlich mit einem großen Fest das neue Feuerwehrgerätehaus und das neue HLF 10/10 eingeweiht. Dazu besuchten auch die befreundeten Kameraden aus Dieue die Löschgruppe Vilkerath. Am Ende des ersten Jahrzehntes in diesem Jahrtausend war die LG Vilkerath mit einem durchschnittsalter von 29 Jahren so jung wie nie zuvor.

Im Jahre 2010 veranstaltete die Löschgruppe Vilkerath erstmals eine Weihnachtsparty nach dem alljährlichen Weihnachtsmarkt. Dies fand solch guten Anklang in der Bevölkerung, dass diese Party nun jedes Jahr stattfinden soll. Zudem wurde nach vielen Jahren auch wieder eine interne Weihnachtsfeier veranstaltet, welche auch sicherlich wieder stattfinden wird. Das Jahr beschäftigte die Löschgruppe mit vielen kleinen Einsätzen, so dass wieder eine Zahl von weit über 80 Alarmierungen am Jahresende zu Buche stand.

Die Folgezeit

Dessen Nachfolger wiederum wurde BI Helmut Breit, seine stellv. wurden OBM Josef Büscher und OBM Harald Vogel.

Seitdem erfolgt diese von der Bevölkerung des Ortes und der Umgebung gerne besuchte Veranstaltung regelmäßig im Abstand von zwei Jahren. Sie gab und gibt den Feuerwehrleuten in gastfreundlichem und geselligem Rahmen Gelegenheit ihren Fahrzeug- und Gerätebestand, aber auch vieles aus ihrer Übungs- und Einsatztätigkeit zu vermitteln und im Sinne ihrer gemeinnützigen Arbeit um Nachwuchs zu werben. Kinder sind ebenso interessiert wie Erwachsene. Es wurden und werden besonders Geräte und Gegenstände gezeigt, die den notwendigen Bedarf ergänzen und aus Spendenmitteln beschafft werden konnten.

So ermöglichten großherzige Spenden, dass in diesem Jubiläumsjahr ein neuer Mannschaftstransportwagen angeschafft werden konnte, mit dem zum Beispiel die örtlichen Jugendfeuerwehrleute zu ihren Übungen zum damaligen Standort der Jugendfeuerwehr in Heiligenhaus gebracht werden konnten und welcher den alten FK 1250 ersetzte. Der neue Mannschaftstransportwagen wurde mit allem nötigen Material ausgestattet, um einen kompletten Löschangriff nach FwDV 4 selbstständig vornehmen zu können. Diese Besonderheit war einmalig in der Stadt Overath.

Im Jahr 1982 wurde das 1974 gebaute Gerätehaus erstmals zu klein. Es erfolgte der Anbau einer Werkstatt, der von den Vilkerather Wehrmännern völlig in Eigenleistung erbracht wurde.

1984 wurde das alte LF 16-TS, welches Anfang der 60ér Jahre in Dienst gestellt wurde, durch ein neues LF 16-TS ersetzt.

Das erste Fahrzeug mit Wasser an Bord bekam die Löschgruppe Vilkerath 1994, nachdem der Löschzug Overath sein neues TLF 16/25 in Dienst gestellt hatte. Das nun Vilkerath zugehörige TLF 16/25 war Baujahr 1974. Seit diesem Zeitpunkt ist man sich in der Feuerwehr Overath im Klaren, dass der Standort Vilkerath nicht mehr ohne ein Fahrzeug mit Wasser sein kann.

Im Jahr 1998 feierte die Löschgruppe Vilkerath ihr 75 Jähriges Jubiläum. Nach diesem Fest, welches vom 15.05.98 bis zum 17.05.98 dauerte, und dank einiger großzügiger Spender, konnte seitens der Löschgruppe Vilkerath nach 23 Jahren wiederum ein neuer Mannschaftstransportwagen angeschafft werden. Dieser wurde zunächst nur als Transportfahrzeug genutzt. Im gleichen Jahr konnte auch, wiederum dank großzügiger Spenden, ein Mehrzweckanhänger und ein motorisiertes Schlauchboot beschafft werden.

18 Jahre nach dem ersten Anbau des Gerätehauses wurde im Jahr 2000 ein zweiter Anbau notwendig, da mittlerweile der Platz einmal mehr nicht ausreichte. Diesmal wurde angrenzend an die große Fahrzeughalle eine kleine Halle angebaut. Dort wurden der Mannschaftstransportwagen sowie der Mehrzweckanhänger und das Schlauchboot untergebracht.

Nach einem schweren Verkehrsunfall in Herrenhöhe im Jahr 2001, wurde abermals dank großzügiger Spenden ein Akkubetriebenes Hydraulisches Arbeitsgerät (Schere / Spreizer) angeschafft. Dieses Gerät ist bis heute einmalig in der Stadt Overath. Daraufhin wurde der 1998 beschaffte Mannschaftstransportwagen mit allen notwendigen Materialien bestückt, um im Einsatzfall zur technischen Hilfe als erstes Fahrzeug auszurücken. Im gleichen Jahr zog die Jugendfeuerwehr der Stadt Overath von ihrem bisherigen Standort Heiligenhaus (seit 1972) nach Vilkerath um. Das Gerätehaus Vilkerath ist bis heute Standort der Jugendfeuerwehr.

Im Jahre 2003 erfolgte der dritte Anbau. Es wurde hinter der kleinen Fahrzeughalle ein Geräteraum angebaut, da durch die 2001 hinzugekommene Jugendfeuerwehr zusätzlicher Stauraum benötigt wurde.

Das Jahr 2005 bescherte der Löschgruppe Vilkerath das erste neue Fahrzeug seitens der Stadt. Das alte TLF 16/25 wurde durch ein neues TLF 16/25 ersetzt. Im gleichen Jahr wechselte auch die Gruppenführung. Der bisherige Gruppenführer BI Helmut Breit übergab sein Amt an seinen Nachfolger OBM Heiko Schmitt, für den sich die Gruppe im Vorfeld mittels einer Wahl entschieden hatte. Zu seinem Stellvertreter wurde OBM Markus Lehmberg gewählt. HBM Josef Büscher blieb zweiter Stellvertreter.

Nach einem Verkehrsunfall des Mannschaftstransportwagens mit dem Anhänger musste der Anhänger im Jahr 2006 ersetzt werden. Zudem bekam das Feuerwehrgerätehaus Vilkerath im gleichen Jahr neue Hallentore. Die alten Klapptore aus dem Jahr 1974 wurden durch moderne Rolltore ersetzt.

Das Jahr 2007 brachte für die Löschgruppe Vilkerath mit weit über 80 Alarmierungen einen Rekord an Einsätzen. Zudem liefen in diesem Jahr die Planungen zum 4. Bauabschnitt, dem Aufstocken des Feuerwehrgerätehauses an.

Nach monatelanger Planung und Verhandlungen mit der Stadt Overath konnte dann am 31.10.2008 endlich mit der 4. Erweiterung des FGH angefangen werden. Zudem wurde in diesem Jahr das neue HLF 10/6 geplant, ausgeschrieben und bestellt. Leider bescherte das Jahr 2008 der Löschgruppe Vilkerath eine negative Premiere. Nach über 60 Jahren musste erstmals das Winterfest ausfallen, da kein Saal mehr zur Verfügung stand. Ob und wie es mit dem Winterfest weitergeht ist Ende 2008 noch fraglich.

Nach 14 Monaten Bauzeit wurde dann der 4. Bauabschnitt im Jahre 2009 fertiggestellt. Dabei baute die Löschgruppe in fast 5000 Arbeitsstunden fast alles in Eigenleistung. Am 21.11.09 wurde dann mit einem großen Fest das neue FGH und das neue HLF 10/10 eingeweiht. Dazu besuchten auch die befreundeten Kameraden aus Dieue die Löschgruppe Vilkerath. Am Ende des ersten Jahrzehntes in diesem Jahrtausend war die LG Vilkerath mit einem Durchschnittsalter von 29 Jahren so jung wie nie zuvor.

Im Jahre 2010 veranstaltete die Löschgruppe Vilkerath erstmals eine Weihnachtsparty nach dem alljährlichen Weihnachtsmarkt. Dies fand solch guten Anklang in der Bevölkerung, dass diese Party nun jedes Jahr stattfinden soll. Zudem wurde nach vielen Jahren auch wieder eine interne Weihnachtsfeier veranstaltet, welche auch sicherlich wieder stattfinden wird. Das Jahr beschäftigte die Löschgruppe mit vielen kleinen Einsätzen, so das wieder eine Zahl von weit über 80 Alarmierungen am Jahresende zu buche stand.

Das Jahr 2011 verlief für die Feuerwehr ohne größere Veränderungen.

2012 legte der stellvertretender Gruppenführer Markus Lehmberg sein Amt aus persönlichen Gründen nieder. Bei der Generalversammlung 2012 wurde in zwei Wahlgängen Patrick Althoff zum neuen stellvertretenden Gruppenführer gewählt. Warum zwei Wahlgänge? Kamerad Patrick Althoff, wollte beim ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Gruppe hinter sich wissen. Nach dem ersten Wahlgang hatte Patrick Althoff zwar eine knappe Mehrheit der Gruppe hinter sich, jedoch war Sie so knapp, dass Patrick Althoff die Wahl zunächst nicht annahm!
Gruppenführer Heiko Schmitt und der scheidende Stellvertreter Markus Lehmberg konnten Patrick Althoff in einem kräftezehrenden Gespräch, während der Generalversammlung, davon überzeugen, einen zweiten Wahlgang durchführen zu lassen. Dieser Wahlgang verlief ähnlich wie der Erste, mit dem Unterschied, das Patrick Althoff die Wahl annahm.

2013 bekam unsere Partnerfeuerwehr Dieue nach langem Warten ihr sehnlichst erhofftes neues Gerätehaus. Die feierliche Übergabe durch den Bürgermeister und Abordnungen der Feuerwehrführung, aus dem Depertmant Meuse, war dann im März. Eine Abordnung aus Vilkerath war bei der Zeremonie anwesend.
Weiterhin kam es 2013 erneut zu einem Wechsel innerhalb der Gruppenführung.
Heiko Schmitt teilte der Löschgruppe mit, dass er sein Amt als Gruppenführer niederlegen wolle, da er in die Rolle des stellvertreten Stadtbrandinspektors wechseln würde.
Bei der anstehenden Generalversammlung wurde Markus Lehmberg zum Gruppenführer sowie Patrick Althoff und Hans Josef Kunz zu seinen Stellvertretern gewählt. Später erfolgte die Ernennung der gesamten Gruppenführung.

2014 legte Hans Josef Kunz sein Amt als stellvertretender Gruppenführer aus persönlichen Gründen nieder.
Der Rest des Jahres verlief für die Löschgruppe normal. Der diesjährige Tag der offenen Tür wurde von der Bevölkerung stark angenommen.

2015 legte auch Patrick Althoff sein Amt als stellvertretender Gruppenführer nieder. Kommissarisch übernahm er die Leitung der Jugendfeuerwehr Overath. Bei der anstehenden Generalversammlung wurden Timo Schmitt und Sascha Müller von der Gruppe zu den neuen Stellvertretern gewählt. Sascha Müller vorerst kommissarisch, da Ihm zum Zeitpunkt der Wahl der Gruppenführerlehrgang am Institut der Feuerwehr in Münster fehlte. Dies holte er 2016 jedoch nach.
Einsatztechnisch verlief das Jahr alles andere als normal. Direkt am 01.Januar 2015 wurden wir zu unserem ersten Einsatz alarmiert. Neben mehreren kleinen Einsätzen wurden wir auch zu einem größeren Industriebrand alarmiert. An Heiligabend kam es für die Löschgruppe, die Einheiten aus Overath, Heiligenhaus, Steinenbrück und die Einheiten Engelskirchen, Ründeroth und Wiehl, aus dem Oberbergischen Kreis sowie für die Kräfte des Rettungsdienstes aus Bergisch Gladbach, Köln und dem Oberbergischen Kreis knüppeldick. Gegen 19 Uhr wurden wir, mit dem Alarmstichwort“ VU-P klemmt“ auf die Autobahn alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zur Autobahn bekamen wir die Rückmeldung, dass es sich wohl um eine Massenkarambolage, mit mehreren Verletzten sowie mehreren brennenden Fahrzeugen, handeln würde.
Als wir mit dem ersten Fahrzeug an der Einsatzstelle eintrafen, bot sich ein Anblick für die Kräfte, den sie wahrscheinlich nie vergessen werden. Die Unfallstelle hatte eine Länge von mehr als 350 Meter. Mehrere PKW waren zusammengestoßen. Leider verlor eine Person bei diesem Unfall ihr Leben. Mehrere Personen wurden verletzt. Die Einsatzstelle haben wir am ersten Feiertag, morgens um 07:00 Uhr verlassen. Man kann sich vorstellen, dass die Stimmung innerhalb der Gruppe sehr bedrückt gewesen ist. Dieses Weihnachten werden viele von uns nie vergessen!

2016. Beim diesjährigen Tag der offenen Tür konnte die erste Drehleiter der Stadt Overath der Bevölkerung vorgestellt werden. Die Resonanz war, wie in den letzten Jahren, überwältigend.
Auch die Weihnachtsparty war für die Löschgruppe erneut ein voller Erfolg.
Fortsetzung folgt!